Warum so vieles schief läuft

Mit der Welt, in der wir leben, ist etwas nicht in Ordnung. Um das zu sehen, müssen wir nur die Zeitung aufschlagen - oder einmal ehrlich zu uns selbst sein. Das eigentliche Problem ist der Mensch selbst: Der Mensch, der gegen Gott rebelliert. Doch es gibt Hoffnung…

Jeder Mensch nimmt seine Umwelt wahr. Der eine bewusster, der andere unbewusster. Ein jeder ist irgendwo auch ein Beobachter und Schlüssezieher. Und was sehen wir, die Menschen? Wir sehen zunehmend nur Schlechtes und Verdorbenes. Krieg, Gewalt, Obszönitäten. Blut, Tod, nackte Haut. All das nehmen wir wahr. Wenn man dieses neutral betrachtet, wäre es nur eine Geschichte von vielen. Doch wir sind mittendrin. Teil einer Rasse, die in sich selbst rebelliert Es gibt im Tierreich kein einziges Lebewesen, das im Begriff ist, sich selbst aufzufressen.

Der Mensch ist letztendlich verwirrt. Er weiß weder, was falsch, noch was richtig ist. Krieg finden wir furchtbar, aber wir tun auch nicht effektives dagegen. Gewalt ist ganz schlimm, aber mal ehrlich: jeder hat schon mal zumindest den Gedanken gehabt, einem andern körperlich wehzutun. Pornografie ist ebenfalls unmöglich in unseren Augen, doch wir versuchen mit jedem Tag dem irdischen Schönheitsideal näher zu kommen. Das eine ist vom anderen nicht so weit entfernt, wie wir denken. Daraus muss zwangsläufig ein innerer Konflikt entstehen. Wir tolerieren und tun das, was wir verabscheuen. Warum?

Weil wir von Grund auf verdorben sind. Das Schlechte kommt immer zuerst. ICH komme immer zuerst. Wo kann ich mir noch einen Vorteil gegenüber den anderen erhaschen? Genauso denken wir. Wir sind böse, egoistisch und ziellos steuern wir auf unser eigenes Verderben zu, das wir uns selbst geschaufelt haben. Diesen Gedanken können wir nicht ertragen, denn er schafft eine Kontroverse. Deshalb resignieren wir und geben uns der Welt und unserer Bosheit hin. Bringt ja eh nichts. Anstatt nach einer Lösung zu suchen, geben wir auf und hassen uns dafür selbst. Und diese Irreführung ist das geschickteste Verbrechen des Chefs des Bösen. Ich meine, man kann ja beim Anblick des vielen Ungerechten und Bösen auf der Welt die Existenz des Teufels nun wirklich nicht leugnen.

Es gibt ja so viele Wege, die von sich behaupten, sie seien die Wahrheit. Woher soll man da wissen, was die tatsächliche Wahrheit ist? Da gibt es solche Verrückten, die bei dieser Frage nur auf diesen Jesus weisen. Nein, nicht auf sich selbst als ein Guru oder so, nicht auf Opfer, hohe Spenden oder ewigen Kreislauf, sondern auf einen Schwächling, der angeblich Gott selbst gewesen sein soll aber elendig am Kreuz verreckt ist. Und das soll die Wahrheit sein? Das soll sie sein?

Halt! Du hast da was wichtiges vergessen!

Ach, und was bitte? Du hast vergessen, dass nehmen wir mal an, es gibt Gott und zwar so wie er in der Bibel beschrieben ist, dass dieser Gott unser Erschaffer das alles seit Adam und Eva sieht. 24 Stunden lang sieht er dieses Elend, das Böse der Menschen auf der Erde. Und zwar die Gedanken und Taten von jedem einzelnen (!), krass.

Er sieht das alles, was mit seiner geliebten Schöpfung passiert, und jetzt könnte er so richtig wütend werden, weil die Menschen sich von ihm abgewendet haben und von der Bosheit auf der Erde gefangen sind. Deshalb ist er nicht mehr der Herr dieser Welt. Und jetzt könnte er diese Bosheit mit einem Mal auslöschen. Er könnte die Menschen aufgeben. Nach dem Motto: Ich habe keine Lust mehr auf die, nächstes Mal mache ich es besser. Aber wie du merkst, existieren wir noch. Warum leben wir noch?

Ja, warum? Ganz einfach: weil Gott es nicht könnte, weil er jedes einzelne seiner Geschöpfe liebt. Er liebt sie also so sehr, dass er sie nicht vernichten will, weil sein ganzes Herz an uns hängt.

Aha. Gott liebt mich also. Toll. Und was bringt mir das? Warum tut dann Gott nichts? Es bleibt doch alles, wie es ist. Nein, eben nicht! Er hat was getan! Denn Gott selbst (!), der „Schwächling“ am Kreuz, ist dort oben gestorben stellvertretend für all das Böse und Elendige dieser Menschheit, mich selbst. Eigentlich hätten wir so eine Kreuzigung verdient. Man hängt an einem splitternden Holzkreuz in sengender Sonne, ohne Wasser, mit blutenden Wunden von der Folter und bösen Worten, die man vorher von den Soldaten bekommen hat. Rostige, stumpfe Nägel halten einen dort in einer Position fest, dass man sich immer wieder hochstemmen muss, um Luft zu bekommen, weil die Lunge durch das Eigengewicht allmählich eingequetscht wird. So lange schnappt man nach Luft bis man nicht mehr kann und irgendwann erstickt. Eine Todesart wie sie früher nur richtig fiese Verbrecher erhielten. Doch hier hängt das wohl unschuldigste, Gott selbst!!!

Ja, und warum hat Gott als Jesus das getan?

Weil er uns liebt.

Er wollte nicht, dass wir sterben und verloren gehen in der Dunkelheit. Deshalb hat er das gemacht. So einen krassen Liebesbeweis gibt es auf keinem anderem Weg „der Wahrheit“. Und dadurch hat Gott uns ermöglicht, mit ihm für immer Frieden zu schließen.

Moment, Moment! Frieden, sagtest du? Ja. Frieden. Einen Frieden, der dir ein ruhiges und gelassenes Herz gegenüber der Welt gibt, aus der Erkenntnis heraus, dass du mit Gott im reinen bist, dass du einen besten Freund gefunden hast, der die tiefe, dunkle Schlucht in dir vollkommen ausfüllt. Du musst nicht mehr suchen. Du hast auch kein Verlangen mehr danach oder Gedanken wie: „Da muss es doch noch mehr, besseres geben. Das gibt es nicht.“

Und dazu gibt's noch was gratis dazu. Du kannst dir Hundertprozentig sicher sein, dass du den vollkommenen Gott, den du im Moment noch nicht sehen kannst, nach deinem Tod begegnen wirst. Du wirst ihm nicht nur begegnen, sondern ewig bei ihm leben an einem Ort, wo es nichts Schlechtes mehr gibt, wo du selbst ganz anders sein wirst und nie wieder seelische und körperliche Schmerzen haben wirst. Was besseres gibt's nicht! Bei dem Ursprung der Ursprünge zu leben, der Licht und Liebe ist. Und mit vielen anderen, die sich im irdischen Leben für Gott und nicht gegen ihn entschieden haben.

Hmmm, Frieden. Seelenruhe. Stimmt. Eigentlich habe ich die ganze Zeit nur das gesucht. Aber, wie stelle ich es denn genau an? Glaube ist das Wagnis, sich ganz auf Gott zu verlassen. Wenn du an die Worte glaubst, die Jesus mal gesagt hat: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich, übergibst du Gott dein ganzes Leben und bittest ihn, dass er all deine Sünden (Fehler, die Gott traurig machen), die gegen ihn gerichtet waren, vergibt. Das ist alles. Kein Geld, kein Vertrag. Du hast gewonnen: Über den Tod und die Sünde und zwar für immer. Du bist frei, denn beides hat nie wieder Anspruch auf deine Seele. Wow! Das ist ja unglaublich! Ich will ich das unbedingt wagen! Ich kann ja nix verlieren. Oh, doch! Du verlierst dein altes, kaputtes Leben und bekommst ein vollkommen neues und glänzendes zurück. Und das ist ja wohl mehr, als ein fairer Tausch, oder?

Autor: Luna

leben/hilfe/versagen.txt · Zuletzt geändert: 2009/11/08 18:20 (Externe Bearbeitung)
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