Ich führte ein ganz normales Leben, gehörte zu einer Kirche, glaubte, was alle Leute glauben. Nach der Ausbildung begann ich, nach mehr in meinem Leben zu suchen. Auf diesem Weg traf ich auf esoterische Literatur und Wahrsager, aber auch auf Aussteiger einer bekannten Sekte. Nach einem langen Weg hatte ich dann durch einen Zufall die Möglichkeit, endlich einmal meine Fragen zur Bibel beantwortet zu bekommen - ein Buch, das immer wieder meinen Lebensweg gekreuzt hatte…
Ich komme aus einer ganz durchschnittlichen Familie und führte ein ganz normales Leben. Auch der Glauben war der ganz normale, den hier fast alle Menschen haben. Ich gehörte zu einer Kirche, und ging gelegentlich auch mal dort hin - meistens aber nur zu besonderen Anlässen. Abgesehen vom Religions- und Konfirmationsunterricht und die immer wiederkehrenden Fernsehfilme über Jesus und seine Zeit dachte ich auch niemals darüber nach, dass man über das bloße Wissen hinaus auch in eine Beziehung zu Gott kommen könnte. Diesbezüglich hinterließ meine Großmutter in meinem neunten Lebensjahr jedoch einen bleibenden Eindruck. Sie war über einen längeren Zeitraum zu Besuch und vor dem Essen dankte sie Gott für all die Speisen und betete auch abends mit uns. Da das sonst nie üblich war, erinnerte ich mich daran gelegentlich und fragte mich auch, warum sie das wohl tat.
Nachdem die ersten Berufsjahre hinter mir lagen, begann eine Suche nach etwas, das ich zur damaligen Zeit noch nicht richtig zuordnen konnte. Diese Suche begann so etwa in meinem 25. Lebensjahr.
Zunächst interessierten mich Verkaufs- und Marketingtechniken, die mir im Beruf helfen sollten. Hier lernte ich ein schier unüberschaubares Angebot kennen und probierte das ein oder andere aus, das auch mal mehr, mal weniger gut funktionierte.
Es dauerte natürlich nicht lange, bis ich auf esoterische Literatur, Wahrsager und dergleichen stieß. In den Hotels auf auswärtigen Seminaren, kreuzte jedoch auch die Bibel schon ab und zu mal meinen Weg. Interessiert, aber nur oberflächlich, las ich in ihr. Dass die ersten Menschen z.B. teilweise über 900 Jahre alt wurden hielt ich einfach für Übersetzungsfehler. Bei der Offenbarung wurde mir an einigen Stellen schon etwas mulmig, da ich auch schon damals erkannte, dass einige Beschreibungen irgendwie auf unsere Zeit passten. Es waren aber zu viele verwirrende Beschreibungen in der Bibel, die ich nicht verstand, und deshalb legte ich die Bibel wieder beiseite.
Es folgten einige Jahre mit Kontakten zu Leuten, die einer bekannten Sekte angehört hatten und die diese Ideologie zwar vertraten, aber mit der eigentlichen Organisation nichts mehr zu tun haben wollten. Das gefiel mir gut und so wollte ich alles lernen, über das vergangene Leben, Persönlichkeitsentwicklung und natürlich den Sinn des Lebens.
Schon bald fielen mir Punkte auf, an denen ich erkannte, dass das Leben einiger dieser Leute überhaupt nicht mit ihrer vermittelten Philosophie übereinstimmte. Also war meine logische Konsequenz folgende: Wenn die ihre ursprüngliche Organisation verließen, dann kann ich bei denen ja dasselbe tun, ich muss halt nur die Literatur zusammenkaufen und die praktische Ausbildung solange mitmachen, bis ich alles weiß, was ich wissen wollte. Das lief dann so einige Jahre. Als auch diese Gruppe immer mehr auseinander fiel, blieb ich mit meinem Zeug allein, „dokterte“ so ein bisschen herum und sah mich weiter um, was es sonst noch so gäbe. Dabei kreuzten anthroposophische Literatur, diverse alternative Heilmethoden und auch das mystische Christentum meinen Weg.
Seit meiner Hochzeit war ich im Besitz einer Bibel, die ich jetzt etwas öfter las, aber immer nur sporadisch und ohne System. Ich hatte nur den Wunsch, dass mir eines Tages jemand helfen würde, dieses so interessante und doch irgendwie „widersprüchliche“ Werk zu verstehen.
Anfang 1997 ging dieser Wunsch in Erfüllung. In einem Einkaufszentrum wurde mir ein Flyer zugesteckt der für einen Bibellesekreis warb. Mein Interesse was sofort geweckt und ich ging neugierig hin. Einige meiner Fragen zur Bibel wurden während der ersten Abende soweit geklärt, dass ich beschloss, diesen Kurs solange durchzuziehen, wie er von der Familie angeboten werden würde. Gleichzeitig sah ich auch, dass das Leben dieser Familie mit dem was sie lehrten übereinstimmte. Interessant fand ich auch, dass man keine weiteren Bücher benötigt, um die Bibel zu verstehen, da diese sich tatsächlich selbst erklärte.
Im Frühjahr 1997 entwickelte sich dann zaghaft mein Gebetsleben. Anfang September begriff ich, dass man, wenn man mit Gott leben möchte, IHN nur in sein eigenes Leben einzuladen braucht. Gleichzeitig war meine Sehnsucht nach Jesus mittlerweile so groß, dass ich ihn eines Morgens bat, in mein Leben zu kommen, was in dem Moment dann auch geschah. Dieses Gebet hinterließ einen so starken Eindruck (sowohl emotional als auch geistlich), dass ich noch ca. 3-4 Wochen brauchte, bevor ich darüber mit jemanden zu reden wagte. Dachte ich bis dahin noch ein ganz anständiger Mensch zu sein, so wurde mir augenblicklich klar, dass ich das, was mir Jesus in diesem Moment schenkte, in keinster Weise durch irgendetwas verdient hatte.
Seit diesem Tag aber war die Suche nach dem gewissen Etwas abgeschlossen. Die Sicherheit zu haben, nach meinem Tod im Himmel zu sein, gibt mir eine Ruhe in meinem Herzen, die ich nur jedem Menschen wünsche.
Gleichzeitig möchte ich hier noch eine persönliche Anmerkung weitergeben:
Wenn die vielen esoterischen und sonst was für Richtungen recht haben, dass nämlich viele Wege zu Gott führen, dann wäre auch mein Glauben nur einer von vielen, der mich auch zu IHM bringt. Die verschiedenen Lehren, die ich mir ansah, konnten mir diese Gewissheit aber nie vermitteln. Ich hatte, bis ich zu Jesus kam, nie das Gefühl, am Ziel angekommen zu sein.
Wenn es aber stimmt, dass der Weg in den Himmel nur über Jesus führt, wie es die Bibel lehrt, dann sollte man aus reinem Eigeninteresse wenigstens einmal bereit sein, sich ernsthaft mit diesem Buch auseinander zusetzen, da bekanntlich jeder von uns x-mal länger tot ist, als er hier auf der Erde lebt. Und es gilt hier und heute, die richtige Entscheidung zu treffen, die unser Schicksal in der Ewigkeit bestimmt. Wer es nur ernsthaft genug angeht, der braucht dazu noch nicht einmal einen anderen Menschen. Ich nahm die Hilfe anderer Menschen dankend an, da es mir speziell am Anfang sehr geholfen hat, die Bibel zu verstehen.
Hier investieren wir in Lebensversicherungen und Sparverträge für einen Zeitraum von ein paar lächerlichen Jahren; die wirkliche LEBENSVERSICHERUNG für die Ewigkeit, die nichts kostet als nur zu glauben, die ignorieren wir Menschen nur all zu leicht. Täglich nur eine halbe Stunde in der Bibel lesen - z.B. „Hoffnung für alle - Die Bibel im heutigen Deutsch“ -, bringt Dich eher zu Gott, als gute Werke oder tagelanges Meditieren (die beiden letzteren überhaupt nicht).
Schaue ich mir die Menschen der Geschichte und von heute (mich eingeschlossen) so an, fällt mir persönlich nur eine Frage dazu ein, mit der ich hier schließen möchte:
Vertrauen - wem, wenn nicht Jesus?
Jesus spricht:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott als nur durch mich.
Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 6