Ich war 30 Jahre alt, hatte eine süße kleine Tochter, und meine Ehe war nach neun Jahren total kaputt. Es ging mir gesundheitlich nicht gut, und innerlich empfand ich eine große Hilflosigkeit und Leere. Da ermunterte mich eine Freundin, Jesus um Hilfe zu bitten und um ein Zeichen, daß er wirklich lebt. Nun, von Gott hatte ich mich zehn Jahre zuvor losgesagt. Aber ich hatte ja nichts zu verlieren, und so wagte ich den Versuch. Was dann geschah? Lies selbst…
Ich war 30 Jahre alt, hatte eine süße kleine Tochter, und meine Ehe war nach neun Jahren total kaputt. Es ging mir gesundheitlich nicht gut, und innerlich empfand ich eine große Hilflosigkeit und Leere. Da ermunterte mich eine Freundin, Jesus um Hilfe zu bitten und um ein Zeichen, daß er wirklich lebt.
Nun, von Gott hatte ich mich zehn Jahre zuvor losgesagt. Aber ich hatte ja nichts zu verlieren, und so wagte ich den Versuch. Was dann geschah? Während eines gemeinsamen Urlaubs mit meiner Freundin hörten wir eine Kassette mit einer Predigt. Der Pastor sprach, wie Jesus einer Frau am Jakobsbrunnen begegnet ist, und ich dachte die ganze Zeit: ,,Wieso meint der mich? Er kennt mich doch gar nicht!“ Es war, als spräche Jesus selbst all meine Probleme an.
Noch am selben Abend habe ich Jesus um Vergebung dafür gebeten, daß ich die ganzen Jahre nichts von ihm hatte wissen wollen. Und ich habe ihm gesagt, daß ich ihm ab sofort die Regie in meinem Leben überlassen wollte. Es war nur ein kurzes Gebet, aber danach war ich ganz zuversichtlich.
Und ich habe diesen Schritt nie bereut. In den 14 Jahren, die seither vergangen sind, war Jesus immer wieder meine Hilfe, hat meinen seelischen und auch allen materiellen Mangel ausgefüllt. Meine Ehe ist zwar nicht wieder in Ordnung gekommen, aber umso mehr ist Jesus selbst zu meinem Gegenüber geworden. Im Gebet und im Lesen seines Wortes kann ich ihm jederzeit nahe sein. Gerade als alleinerziehende Mutter sehe ich ein großes Geschenk darin, daß ich meine Fragen und Sorgen mit ihm besprechen kann und daß er meiner Tochter ein wunderbarer Vater ist. Er hat uns in seiner Gemeinde ein innerliches Zuhause gegeben, so daß Einsamkeit mir ganz fremd ist. Er hat mir eine Arbeitsstelle geschenkt, die ganz meinen Gaben und Interessen entspricht und mir durch Teilzeitarbeit noch genügend Zeit läßt, um fur meine Tochter da zu sein.