Du meinst, es gibt keinen Gott

Es ist ein grundsätzlicher Unterschied, ob du sagst, du meinst, es gebe keinen Gott, oder ob du sagst, du wollest nicht, daß es einen Gott gibt. Du bleibst dabei - es kann keinen Gott geben? Dann laß Dich darauf ein, die Gründe, die Du anführst, zu hinterfragen…

Es ist ein grundsätzlicher Unterschied, ob du sagst, du meinst, es gebe keinen Gott, oder ob du sagst, du wollest nicht, daß es einen Gott gibt. Wenn du sagst, „Es gibt keinen Gott“, und damit eigentlich meinst, daß es deiner Meinung nach keinen Gott geben darf, dann möchte ich dich auf den Artikel "Du willst nicht, daß es einen Gott gibt" verweisen.

Du bleibst bei deiner Meinung? Es gibt keinen Gott. Warum?

Wenn es Gott gibt, warum bekomme dann ich nichts davon mit?

Gute Frage. Hast du schon einmal nach Gott gefragt? Oder sitzt du im „stillen Kämmerlein“ und wartest darauf, daß Gott zu dir kommt? Gott sagt uns ganz klar in Seinem Wort, daß jeder, der Ihn sucht, Ihn auch finden wird:

Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen.

Jeremia, Kapitel 29, Verse 13 und 14

An anderer Stelle gibt uns die Bibel noch ein weiteres Kriterium, das wir erfüllen müssen, damit wir Gottes Realität erfahren:

Wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

Hebräer-Brief, Kapitel 11, Vers 6

Der Glaube ist nur eine psychologische Krücke

An Gott glauben? Das ist nur etwas für schwache Gemüter, die etwas oder jemanden brauchen, der über allem steht, damit sie einen Verantwortlichen haben, einen, an den sie sich anlehnen können.

Weit gefehlt. Das Wissen, daß es jemanden gibt, der über uns steht, ist tief in jedem Menschen verwurzelt. Gerade in unserer Gesellschaft ist diese tiefe innere Sehnsucht oft verschüttet. Aber das ändert nichts daran, daß wir insgeheim eine Antwort suchen auf die Frage: Gibt es Gott wirklich? Könnte es nicht doch sein, daß es Ihn gibt?

Das beste Beispiel dafür sind vielleicht die Länder der ehemaligen Sowjetunion. Hier herrschte über siebzig Jahre ein Regime, das systematisch den christlichen Glauben verfolge und Religionen zurückdrängte. Heute, mehr als zehn Jahre nach dem Ende dieser atheistischen Vorherrschaft, blüht der Okkultismus und Spiritismus wie kaum anderswo. Ausdruck der Suche des Menschen nach dem, was jenseits des Materiellen liegt.

goodnews/einwaende/gibtkeingott.txt · Zuletzt geändert: 2009/11/08 18:05 (Externe Bearbeitung)
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